Corona und andere tägliche Herausforderungen

Ich versuche nicht in Panik zu geraten. Im Endeffekt bringt es mir eh nix, außer weitere gesundheitliche Probleme, da mir sowie so alles aufs Gemüt, die Nerven und den Magen schlägt. Ich bin da ein sehr empfindliches Sensibelchen. Habe ich in den letzten Wochen und Monaten oft mehr als deutlich zu spüren bekommen.

Aber ein wenig Sorge und Bammel ist schon da. Meine Mutter wird nächsten Monat 80 Jahre alt. Sie hatte vor einiger Zeit erst eine Lungenentzündung, von der sie sich noch immer nicht so recht erholt hat. Man kann sich also denken, welche Gedanken und Sorgen mir im Kopf umher schwirren. Zwangsläufig. Ich mag es, sollte ich es mir einfangen, mehr oder weniger gut überstehen, aber meine Mutter …

Zudem bin ich gerade in einer Teilqualifikationsmaßnahme zur Kauffrau im Büromanagement, für die ich täglich mit 2 Bussen und der Bahn durchs halbe Saarland gurken muss. Nun haben schon einige Fahrdienste gemeldet, dass sie auf Ferien/Notfahrplan umsteigen. Ob die Schule morgen geöffnet ist – es ist schließlich keine öffentliche Schule sondern ein privates Unternehmen – ist auch fraglich. Schlimmstenfalls komme ich morgen dort an und die Türen sind zu. Fahre ich eben wieder nach Hause.
Am Freitag hieß es schon, dass die Abschlussprüfungen für die Umschüler über/bei der IHK auf Herbst verschoben wurden. Ich habe zwar auch eine kleine Prüfung, müsste dafür aber nicht in eine andere Stadt zu einer Schule fahren wie die Umschüler. Kann die in der Wifa machen, wo ich auch zum Unterricht gehe. (Unterricht ist allerdings auch nicht so ganz richtig, da es Selbstlernsysteme sind. Aber egal.)
Ein Praktikum gehört eigentlich auch dazu, so wie es aussieht, fällt dieses wohl auch flach -habe ohnehin noch keine Stelle/Platz gefunden, auch wenn ich schon die eine oder andere Idee habe, wo ich anfragen könnte. Aber so wie es gerade aussieht, werden die auch andere Sorgen als Praktikantensuche/einstellung haben.

Ein Job ist so schnell auch nicht in Sicht.

Unter Kater ist seit 4-5 Tagen nicht mehr nach Hause gekommen. Meine Mutter und ich machen uns große Sorgen denn wir hängen sehr an dem Kleinen.

Wie es insgesamt weiter geht … keine Ahnung. Aber ich mache mich nicht verrückt.

Ich nehme die Dinge wie sie sind/wie sie kommen und mache das beste daraus. Langsam glaube ich, dass das der einzig wahre Sinn ist.

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