Der 39. Geburtstag oder spät kommt die Planung

Letzten Samstag, den 14. März wurde ich 39 und auch an diesem Tag habe ich, nein -eigentlich schon seit längerem- über mein vergangenes und zukünftiges Leben nach gedacht.

Fakt ist, dass ich im Grunde nichts erreicht habe, nichts vorweisen kann, auf nichts stolz sein kann und so weiter und sofort.

Keinen Job, keine/kaum Familie, keine Freunde, kein Geld, kein Führerschein … keine Liebe … usw.
Ziemlich trostlos also.

Mit mehreren Operationen, die lange Krankzeiten nach sich zogen und der darauf resultierenden und auch währenddessen anhaltender Arbeitslosigkeit ist das auch kein Wunder.

Nun bin ich soweit wieder hergestellt -fit ist was anderes, aber daran kann man ja arbeiten – dass ich endlich mal loslegen, Gas geben, durchstarten könnte.
Ich werde allerdings ausgebremst. Durch das Jobcenter. Muss man sich  mal vorstellen.

Meine Ausbildung zur Hauswirtschafterin habe ich 2001 beendet, habe nie in diesem Beruf gearbeitet. Bis auf gerademal zusammengerechten 2 Jahren als Kundenbetreuerin/Kundenberater am Telefon (Call-Center-Agentin) habe ich auch noch kaum Berufserfahrung. Von erarbeiteter Rente später einmal ganz abgesehen.

Ich will in den Bürobereich. Ich möchte eine Ausbildung /Umschulung zur Kauffrau im Büromanagement machen. Bewerbungen um einen Ausbildungsplatz liefen ins Leere. Eine Umschulung will mir das Jobcenter nicht genehmigen. Angeblich aus Kostengründen. Aber gegen eine Teilqualifikation nach der anderen, die jeweils zwischen 3000 und 4000 Euro kostet, ist anscheinend nix einzuwenden. Teilqualifikationen werden von den Arbeitgebern kaum bis gar nicht berücksichtigt. Schon gar nicht, wenn sie jemanden bekommen können, die einen IHK-Abschluss vorweisen können.

Abgesehen davon, dass ich keinen Job finde, geht mir auch noch eine Menge Zeit flöten.

Vor ein paar Tagen kam mir ein Gedanke.

Wie stelle ich mir mein Leben vor?

So wie jetzt kann und darf es nicht weitergehen.

Also gibt es einen groben Plan:

  • Umschulung
  • Führerschein machen
  • eigene Wohnung mit schöner Einrichtung
  • Berufserfahrung sammeln
  • und dann irgendwann den Fachwirt(in) machen.

Mal abgesehen von der Umschulung an erster Stelle ist die Reihenfolge variabel.
Alles andere, auch die Kleinigkeiten, entwickeln sich dann schon selbst.

Mal sehen wie es läuft.

 

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Corona und andere tägliche Herausforderungen

Ich versuche nicht in Panik zu geraten. Im Endeffekt bringt es mir eh nix, außer weitere gesundheitliche Probleme, da mir sowie so alles aufs Gemüt, die Nerven und den Magen schlägt. Ich bin da ein sehr empfindliches Sensibelchen. Habe ich in den letzten Wochen und Monaten oft mehr als deutlich zu spüren bekommen.

Aber ein wenig Sorge und Bammel ist schon da. Meine Mutter wird nächsten Monat 80 Jahre alt. Sie hatte vor einiger Zeit erst eine Lungenentzündung, von der sie sich noch immer nicht so recht erholt hat. Man kann sich also denken, welche Gedanken und Sorgen mir im Kopf umher schwirren. Zwangsläufig. Ich mag es, sollte ich es mir einfangen, mehr oder weniger gut überstehen, aber meine Mutter …

Zudem bin ich gerade in einer Teilqualifikationsmaßnahme zur Kauffrau im Büromanagement, für die ich täglich mit 2 Bussen und der Bahn durchs halbe Saarland gurken muss. Nun haben schon einige Fahrdienste gemeldet, dass sie auf Ferien/Notfahrplan umsteigen. Ob die Schule morgen geöffnet ist – es ist schließlich keine öffentliche Schule sondern ein privates Unternehmen – ist auch fraglich. Schlimmstenfalls komme ich morgen dort an und die Türen sind zu. Fahre ich eben wieder nach Hause.
Am Freitag hieß es schon, dass die Abschlussprüfungen für die Umschüler über/bei der IHK auf Herbst verschoben wurden. Ich habe zwar auch eine kleine Prüfung, müsste dafür aber nicht in eine andere Stadt zu einer Schule fahren wie die Umschüler. Kann die in der Wifa machen, wo ich auch zum Unterricht gehe. (Unterricht ist allerdings auch nicht so ganz richtig, da es Selbstlernsysteme sind. Aber egal.)
Ein Praktikum gehört eigentlich auch dazu, so wie es aussieht, fällt dieses wohl auch flach -habe ohnehin noch keine Stelle/Platz gefunden, auch wenn ich schon die eine oder andere Idee habe, wo ich anfragen könnte. Aber so wie es gerade aussieht, werden die auch andere Sorgen als Praktikantensuche/einstellung haben.

Ein Job ist so schnell auch nicht in Sicht.

Unter Kater ist seit 4-5 Tagen nicht mehr nach Hause gekommen. Meine Mutter und ich machen uns große Sorgen denn wir hängen sehr an dem Kleinen.

Wie es insgesamt weiter geht … keine Ahnung. Aber ich mache mich nicht verrückt.

Ich nehme die Dinge wie sie sind/wie sie kommen und mache das beste daraus. Langsam glaube ich, dass das der einzig wahre Sinn ist.

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Willkommen!

Heute, am 06. April 2019 startet mein Blog.

Nach langem überlegen und lesen in anderen Blogs wage ich diesen Schritt nun auch mal und werde sehen, wohin es mich bringt.

Ich bin zwar noch nicht so ganz zufrieden mit dem Erscheinungsbild des Blogs und kenne noch nicht alle Möglichkeiten, aber kommt Zeit, kommt Rat … und Wissen und Können.

Was wird es hier zu sehen geben:

Die eine oder andere Anekdote aus meinem Leben. Was entweder zum lachen oder günstigenfalls zum nachdenken animieren wird.

Außerdem gehören auch das Kochen, Backen, Malen, Lesen, Nähen und Schreiben zu meinen Hobbys. Also wird es auch diesbezüglich einiges zu sehen und lesen geben.

So viel zum kurzen Hallo und Willkommen.

Und nun wünsche ich euch einen wunderschönen Tag und viel Spaß!

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